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18.09.2017


Bürgerversammlung zum InHK Wupperorte in der Aula der Grundschule Wupper

Integriertes Handlungskonzept Wupperorte

Gliederung
  • Einstieg

    - Was ist ein Integriertes Handlungskonzept?
    - Warum ist ein Integriertes Handlungskonzept sinnvoll?

  • InHK Wupperorte

    - Aufzählung
    - Übersicht bisherige Beteiligungsveranstaltungen
    - Aufbau des InHK
    - Übersicht Maßnahmensteckbriefe
    - Vorstellung der Maßnahmensteckbriefe
    - Übersicht Maßnahmenplan
    - Unterscheidung der Maßnahmen

Was ist ein Integriertes Handlungskonzept?

Ein integriertes Handlungskonzept ist ein mehrjähriges, ressortübergreifendes Entwicklungskonzept für ein räumlich begrenztes, funktional zusammen-hängendes Quartier auf bestimmte Zeit. Es zeichnet sich durch abgestimmte, jeweils spezifisch ausgewählte Handlungsfelder und Projekte aus. Diese leiten sich aus der Analyse der Situation im Untersuchungsgebiet ab und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Zielerreichung.

Warum ist ein Integriertes Handlungskonzept sinnvoll?

Demografische Veränderungen, Herausforderungen der Globalisierung und des Klimawandels sowie soziale und ökonomische Rahmenbedingungen stellen viele Städte vor großen Herausforderungen und machen ein abgestimmtes ressortübergreifendes Handeln notwendig.
  • Integrierte Handlungskonzepte ermöglichen eine umfassende und kompetente Steuerung und damit eine aktive Rolle der Städte und Gemeinden beim Umgang mit der positiven Gestaltung ihrer Zukunft.

  • Integrierte Handlungskonzepte können städtebauliche, sozial-räumliche, ökologische und ökonomische Missstände und Anpassungserfordernisse für einen Stadtteil/Quartier aufzeigen und bearbeiten.

  • Viele Förderprogramme verlangen ein InHk als Grundlage für eine Förderung.

Bürgerbeteiligung bei der Erarbeitung des InHK Wupperorte

Datum Veranstaltung
29. März 2017 Auftaktveranstaltung Wülfing Museum
27. April 2017 1. Bürgerversammlung / Bedarfsermittlung
29. Juni 2017 2. Bürgerversammlung / Arbeitskreise zu den drei definierten Handlungsfeldern
Juni 2017 Als Ergänzung der Bürgerversammlung erfolgte eine Fragebogenaktion
August 2017 Engagierter Bürgerverein trifft sich ohne Beteiligung der Stadt
18. September 2017 Bürgerforum

Aufbau des InHK Wupperorte

  • 1. Einleitung

    1.1. Anlass und Aufgabenstellung
    1.2. Planungs- und Kommunikationsprozess
  • 2. Analyse Wupperorte

    2.1. Untersuchungsraum und siedlungsstrukturelle Einordnung
    2.2. Bevölkerungs- und Sozialstruktur
    2.3. Soziale Infrastruktur
    2.4. Städtebauliche Struktur und Wohnen
    2.5. Verkehrsstruktur
    2.6. Grün- und Freiflächenstruktur
    2.7. Umwelt und Stadtklima
    2.8. Wirtschaftsstruktur und Nahversorgung
  • 3. Zukünftige Entwicklung

    3.1. Stärken und Schwächen
    3.2. Handlungsprioritäten
    3.3 Entwicklungsziele
  • 4. Maßnahmen

    4.1. Maßnahmensteckbriefe
      4.1.1 Tabelle und Mitwirkung
      4.1.2 Soziale Infrastruktur
      4.1.3 Städtebauliche Struktur und Wohnen
      4.1.4 Mobilität
      4.1.5 Öffentlicher Raum
      4.1.6 Umwelt und Klima
    4.2. Kosten- und Finazplanung
  • 5. Handlungsempfehlung für die weiterte Umsetzung

    5.1. Organisationsstruktur
    5.2. Monitoring und Evaluation
    5.3. Beteiligung im Umsetzungsprozess und Verstetigung
    5.4. Vorläufige Gebietsabgrenzung
  • 6. Quellen

Übersicht Maßnahmen des InHK Wupperorte

Teilhabe und Mitwirkung Projekt (A1) Fortschreibung InHK
Projekt (A2) Projektmanagement
Projekt (A3) Quartiersmanagement
Projekt (A4) Verfügungsfonds für aktive Mitwirkung

Soziale Infrastruktur Projekt (B1) Konzeptstudie Begegnungsstätte
Projekt (B2) Anbau / Neubau / Umbau Begegnungsstätte (ggf. Ankauf / Rückbau)
Projekt (B3) Inhaltliche Erweiterung Kinder- und Jugendtreff Life (inkl. zusätzliche Stelle für Sozialarbeit)
Projekt (B4) Ausbau / Anbau Kinder- und Jugendtreff Life (Räumlichkeiten)
Projekt (B5) Aufsuchende Arbeit Jugendsozialarbeiter

Städtebauliche Struktur und Wohnen Projekt (C1) Entwicklungskonzept (ehem. Integriertes Handlungskonzept) Wülfing
Projekt (C2) Brachflächenrevitalisierung ehemals Schürmann & Schröder
Projekt (C3) Machbarkeitsstudie Brachflächenrevitalisierung ehemals HPC
Projekt (C4) Platz vor der Turnhalle Färberstraße

Mobilität Projekt (D1) Quartiersbus
Projekt (D2) Mitnahmebank
Projekt (D3) Car-Sharing/Ladestationen E-Autos/E-Bikes

Öffentlicher Raum Projekt (E1) Erweiterung Spielplatz Familienzentrum (Mehrgenerationen und Beachvolleyball)
Projekt (E2) Freiraumkonzept: Herstellung von Geh- und Radwegeverbindungen, Stärkung Erlebbarkeit und ökologische Aufwertung der Wupper
Projekt (E3) Herstellung von Geh- und Radwegeverbindungen, Stärkung Erlebbarkeit und ökologische Aufwertung der Wupper
Projekt (E4) Herstellung von Geh- und Radwegeverbindungen, Stärkung Erlebbarkeit der Wupper (Projekt der Regionale)
Projekt (E5) Sanierung Sportplatz
Projekt (E6) Aufwertung Straße Auf der Brede
Projekt (E7) Freizeitanlage Obergrunewald, Zentrum für Freizeit, Sport und Geselligkeit

Umwelt Und Klima Projekt (F1) Aufwertung, Entsiegelung, Schaffung von Barrierearmut Schulhof Grundschule (inkl. Schulgartenangebot)
Projekt (F2) Energetische Optimierung Grundschule

Unterscheidung der Maßnahmen

Die nachfolgenden Maßnahmen sind zu unterscheiden in
  • Originäre Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Wupperorte im ersten Umsetzungszeitraum (bis einschließlich 2022)

  • Langfristig umzusetzende Maßnahmen nach den ersten Umsetzungszeitraum (nach 2022)

  • Flankierende Maßnahmen, die zeitlich parallel erfolgen, jedoch über andere Förderzuwege gefördert werden.

Teilhabe und Mitwirkung
Projekt (A1) Fortschreibung InHK
 
  • Die Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes Wupperorte dient dazu, die bisherige Umsetzung zu analysieren und zu bewerten.

  • Fortschreibung sinnvoll, da zum einen nicht alle Maßnahmen innerhalb des Zeitraums abgearbeitet werden können und es zum anderen ggf. an neue Rahmenbedingen anzupassen ist.

  • Die Fortschreibung soll an einen externen Dienstleister vergeben werden.
Projekt (A2) Projektmanagement
 
  • Fachliche Begleitung durch das Projektmanagement ist zwingend erforderlich.

  • Projektmanagement soll bei der Umsetzung des InHK helfen, indem es Abläufe der Mittelabrufe und Dokumentation von Kostenänderungen überwacht.

  • wichtige Schnittstelle zwischen Technischem Bauamt, Sozialamt, Jugendamt, Hauptamt, Kämmerei und Bauverwaltungsamt.
Projekt (A3) Quartiersmanagement
 
  • Das Quartiersmanagement ist zuständig für die Aktivierung und Beteiligung der Akteure und Bewohner und wirkt bei der Umsetzung der Maßnahmen vor Ort mit. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören:
      ✓ Unterstützung der Projektleitung
      ✓ Betreuung von Projektpartnern
      ✓ Unterstützung und Aufbau des bürgerlichen Engagements
      ✓ Aufbau und Begleitung strategischer Netzwerke usw.

  • Das Quartiersmanagement soll die Umsetzung während des gesamten Projektzeitrums kontinuierlich begleiten.
Projekt (A4) Verfügungsfonds für aktive Mitwirkung
 
  • Verfügungsfonds soll Möglichkeit bieten, finanzielle Zuschüsse für Aktivitäten von Vereinen usw. zur Verfügung zu stellen und damit neue Möglichkeiten zur Realisierung von kleineren Projekten eröffnen bzw. erweitern.

  • Aktivierung der Bewohner sowie von Vereinen, Initiativen und Akteuren zur eigenen Umsetzung von Projekten und Aktionen, die zu einer Stärkung der Gemeinschaft, Ausprägung und Entwicklung einer Identität beitragen (z. B. Straßenfeste, Verschönerungsmaßnahmen im Straßenraum oder Projekte der Nachbarschaftshilfe).

Soziale Infrastruktur
Projekt (B1) Konzeptstudie Begegnungsstätte
  Ausarbeitung einer vertiefenden Machbarkeitsstudie durch ein externes Fachbüro zur Klärung folgender Punkte:
  • Abfrage konkreter Bedarfe und Überprüfung der Realisierbarkeit

  • Erarbeitung eines Raumprogramms, das die Raumbedarfe der verschiedenen Akteure abbildet

  • Klärung der Standort- und Organisationsfrage

  • Schaffung von Übergangslösungen bis zur „Verwirklichung“ einer Begegnungsstätte
Projekt (B2) Anbau / Neubau / Umbau Begegnungsstätte (ggf. Ankauf / Rückbau)
  Die in der Konzeptstudie erarbeitet Begegnungsstätte soll durch Ankauf/ Umbau bzw. Neubau baulich realisiert werden.
Projekt (B3) Inhaltliche Erweiterung Kinder- und Jugendtreff Life (inkl. zusätzliche Stelle für Sozialarbeit)
  Zusätzliche Stelle für einen weiteren Sozialarbeiter im Jugendzentrum schaffen, um das bestehenden Angebot auch inhaltlich erweitern zu können.
Projekt (B4) Ausbau / Anbau Kinder- und Jugendtreff Life (Räumlichkeiten)
 
  • Bauliche Erweiterung des Jugendtreffs um zwei weitere Räume, um der Anzahl der betreuten Kinder gerecht zu werden und Räume für neue Angebote zu schaffen

  • Renovierung und Neuausstattung der vorhandenen Räume
Projekt (B5) Aufsuchende Arbeit Jugendsozialarbeiter
  Durch die Einstellung eines weiteren Sozialarbeiters sollen die Jugendlichen erreicht werden, die Fördermöglichkeiten nicht aktiv aufsuchen, um Präventionshilfen gegen Jugendarbeitslosigkeit, Sucht, Extremismus usw. leisten zu können.

Städtebauliche Struktur und Wohnen
Projekt (C1) Entwicklungskonzept Wülfing / Flankierende Maßnahme
  Die Bedeutung des Standortes Wülfing für die Wupperorte und die Region ist unstrittig. Im Rahmen eines Entwicklungskonzeptes soll hier funktional, baulich und organisatorisch die nachhaltige künftige Nutzung insbesondere der städtischen Gebäude und Flächen erarbeitet werden (wird wegen der regionalen Bedeutung im Rahmen der Regionale 2025 weiter qualifiziert)
Projekt (C2) Brachflächenrevitalisierung ehemals Schürmann & Schröder / Flankierende Maßnahme
  Gemeinsam mit Flächen.Pool.NRW und dem Investor ist die bedarfsgerechte und zukunftsfähige Sicherung und Entwicklung des Einzelhandelsstandortes Vogelsmühle der wichtigste Projektinhalt.
Projekt (C3) Standortersteinschätzung ehemals HPC / Flankierende Maßnahme
  Im Rahmen einer „Standortersteinschätzung“ klärt Flächen.Pool.NRW ggf. die möglichen Chancen und Risiken eines städtischen Engagements als Grundlage für weitere politische Entscheidungen.
Ziel: Arbeitsplätze durch neue Gewerbeflächen in den Wupperorten schaffen
Projekt (C4) Platz vor der Turnhalle Färberstraße / Realisierung langfristig geplant
  Der Platz vor der Turnhalle und vor dem Sportplatz in der Färberstraße weist keinerlei Aufenthaltsqualität auf. Langfristig soll diese geschaffen und der Platz zusätzlich ökologisch aufgewertet werden.

Mobilität
Projekt (D1) Quartiersbus
  Verbesserung der Mobilität durch Einrichtung eines Quartiersbusses zur Verbindung der Ortsteile der Wupperorte und Sicherung des Binnenverkehrs
  • Förderung möglicherweise als Pilotprojekt das über Nahverkehrskonzept des Kreises
Projekt (D2) Mitnahmebank
  Mitnahmebänke sind eine Mobilitätshilfe von Bürgern für Bürger. Sie zielen auf ein gemeinschaftliches Handeln, indem mobile Menschen ihre nicht mobilen Mitmenschen unterstützen.
  • Ermittlung und Festlegung sinnvoller Standorte

  • Aufbau von Mitnahmebänken an den definierten Standorten

  • Öffentlichkeitsarbeit
Projekt (D3) Mitnahmebank
  Verbesserung der Mobilität durch Schaffung flexibler, von einem starren Fahrplan unabhängiger, Angebote
Projekt ist noch weiter zu qualifizieren

Öffentlicher Raum
Projekt (E1) Erweiterung Spielplatz Familienzentrum (Mehrgenerationen und Beachvolleyball)
Projekt (E2) Erweiterung Spielplatz Familienzentrum (Mehrgenerationen und Beachvolleyball)
 
  • Schaffung eines barrierefreien Spielangebotes für Menschen aller Altersschichten und Nationalitäten. (Anschaffung moderner Spielgeräte, Sitzgelegenheiten für ältere Personen)

  • Errichtung eines Beachvolleyball-Feldes auf der Rasenfläche südlich der Sporthalle. (Nutzung durch Sportverein, Schule, Jugendtreff, Jugend allgemein)
  Freiraumkonzept: Herstellung von Geh- und Radwegeverbindungen, Stärkung Erlebbarkeit und ökologische Aufwertung der Wupper
  Es wird eine Konzeption erarbeitet, die aufbauend auf einer detaillierten Bestandsaufnahme ermittelt, ob und wie das lokale und regionale Rad- und Fußwegenetzt verbessert und ausgebaut werden kann. Dabei gilt es die Wupper sowohl erlebbar zu machen als auch ökologisch aufzuwerten.
Projekt (E3) Herstellung von Geh- und Radwegeverbindungen, Stärkung Erlebbarkeit und ökologische Aufwertung der Wupper
  Die Verbindungs- und Vernetzungsmaßnahmen aus dem freiraumplanerischen Konzept sollen aufgegriffen und umgesetzt werden.
Projekt (E4) Erstellung von Geh- und Radwegeverbindungen
  Auf lokaler Ebene wird ein Baustein des Freiraumkonzeptes umgesetzt. Im Rahmen der Regionalen 2025 werden ggf. regionale Verbindungen ausgebaut.
Projekt (E5) Sanierung Sportplatz
 
  • Schaffung einer familienfreundlichen Begegnungsstätte unter dem Oberbegriff „Sport“:
      ✓ Errichtung einer Boulebahn
      ✓ Errichtung einer barrierefreien Tribünenanlage
      ✓ Neubeschichtung des Großspielfelds mit Kunststoffrasen
      ✓ Neubeschichtung der Sprint-Laufbahn mit Kunststoff
Projekt (E6) Aufwertung Straße Auf der Brede
  Auf der Grundlage des Straßenkatasters ist nach dem Stand der derzeitigen Haushaltsplanung vorgesehen, die Straße „Auf der Brede“ im Jahr 2021 zu sanieren.
Projekt (E7) Freizeitanlage Obergrunewald, Zentrum für Freizeit, Sport und Geselligkeit/ Flankierende Maßnahme
  Gefördert als LEADER-Projekt wir u. a. einer der vier vorhandenen Tennisplätze in ein Multifunktionsspielfeld für Soccer, Fußball, Volleyball, Basketball, Hockey und viele andere Ballsportarten umgebaut.
Ein weiterer der vorhandenen vier Tennisplätze wird zu einem Sandspielfeld für Beach-Volleyball, Beach-Fußball, Beach-Handball oder andere Spielarten im Sand umgestaltet.

Umwelt und Klima
Projekt (F1) Aufwertung, Entsiegelung, Schaffung von Barrierearmut Schulhof Grundschule (inkl. Schulgartenangebot)
 
  • Ökologische Aufwertung durch Entsiegelung von Teilen des Schulhofes

  • Sanierung der Treppenanlage

  • Aufwertung Amphitheater

  • Anlegung eines Schulgartens
Projekt (F2) Energetische Optimierung Grundschule Realisierung langfristig geplant
  Dämmung der Gebäudehülle und Austausch von Fenster- und Türanlagen.
  • Diese Maßnahme ist noch nicht exakt beschrieben.



Nachfolgend die komplette Präsentation als PDF-Download.

Präsentation Bürgerversammlung zum InHK Wupperorte in der Aula der Grundschule Wupper - 18.09.2017


Ansprechpartner für die Quartiersentwicklung der Wupperorte sind:
Beate Fiedler,Projektkoordinatorin des Oberbergischen Kreises
Telefon: 02261 88-6809
e-Mail beate.fiedler@obk.de

Burkhard Klein, Projektkoordinator der Stadt Radevormwald
Telefon: 02195 606-205
e-Mail burkhard.klein@radevormwald.de

06.09.2017

Ortsbesichtigung mit Regierungsvertretern: Kreis und Radevormwald haben das Potential der Wupperorte vorgestellt.

Bei einer Bereisung der Wupperorte haben Vertreter von Landesministerien und Bezirksregierung Einblick in die Situation der Wupperaner bekommen und Handlungsbedarf erkannt.

Oberbergischer Kreis. Im Miteinander von Kreis, Stadt Radevormwald und den Bürgerinnen und Bürgern zur Stärkung der Wupperorte haben jetzt auch Regierungsvertreter vor Ort Präsenz gezeigt.

Die Akteure waren sich bei der Bereisung einig, dass mit Mitteln des EU-Förderprogramms die Wupperorte nachhaltig gestärkt werden können. (Foto: OBK)

Bei einer gemeinsamen Busfahrt und einem Arbeitsgespräch haben Landrat Jochen Hagt und Rades Bürgermeister Johannes Mans gemeinsam Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bezirksregierung die Chancen und Potentiale der Wupperorte aufgezeigt.

Michael Odebrecht, Dezernat für EU-Förderung bei der Bezirksregierung Köln; Landrat Jochen Hagt, Bürgermeister Johannes Mans, Jugendamtsleiter Volker Grossmann und Jürgen Funke(Schulamt) besichtigten das Gelände der Verbundsgrundschule Bergerhof-Wupper "Auf der Brede". (Foto: OBK)

Gleichzeitig wurde bei der Besichtigungstour verdeutlicht, wie groß der Handlungsbedarf in den Wupperorten, beispielsweise in Dahlerau, Dahlhausen und Keilbeck ist. Mit Geldern aus dem EUFörderprogramm "Starke Quartiere - starke Menschen" sollen die Ortsteile aufleben.

An der einst belebten Keilbeckerstraße gibt es viele Leerstände. (Foto: OBK)

"Wir haben der Delegation erfolgreich vermittelt, wie hervorragend die Zusammenarbeit zwischen Kreis, Stadt, den Bürgerschaften der Wupperorte, Institutionen und Vereinen ist, aber auch den Finger in die Wunden gelegt und den dringenden Handlungsbedarf in den Wupperorten aufgezeigt. Dass wir vor dem Hintergrund der sich ändernden ländlichen Strukturen gemeinsam Verantwortung übernehmen, ist nicht zuletzt durch die gut besuchten Bürgerversammlungen und Arbeitskreise zur Weiterentwicklung der Wupperorte offensichtlich geworden. Im Arbeitsgespräch mit den Behördenvertreterinnen und - vertretern haben wir den hohen Bedarf an Fördermitteln für die nachhaltige Entwicklung der Orte entlang der Wupper vermittelt", sagt Landrat Jochen Hagt.

Die weitläufige Industriebrache von Hardt & Pocorny in Dahlhausen an der Wupper soll wiederbelebt werden. (Foto: OBK)

Erste erarbeitete Lösungsansätze und Projektideen der Bürgerinnen und Bürger haben die beiden Projektkoordinatoren Beate Fiedler (Oberbergischer Kreis) und Burkhard Klein (Stadt Radevormwald) gemeinsam mit Frank Schulz von der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW mbH dabei eingebracht.

Auf dem Fabrikgelände von Hardt & Procorny in Dahlerau droht einigen Bauten bereits der Verfall. (Foto: OBK)

Aktuell wird gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern ein Integriertes Handlungskonzept für die Wupperorte erarbeitet, um damit die Grundlage für die Förderung von Projekten zu schaffen.

Frank Schulz, Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW mbH erläutert Möglichkeiten eines Jugendtreffs im Bereich "Auf der Brede". (Foto: OBK)

Bürgermeister Johannes Mans betonte den Regierungsvertretern gegenüber "die sehr gute Zusammenarbeit mit Landrat Jochen Hagt" und den Quartiersentwicklern. Landrat und Bürgermeister sind sich einig, dass "nur mit tatkräftiger Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort die weitere Erarbeitung und Umsetzung des Integrierten Handlungskonzepts zur Stärkung der Wupperorte gelingen kann."

Nahversorgung und Sanierungsmaßnahmen sind am Wuppermarkt in Dahlerau Themen. (Foto: OBK)

Vorbildfunktion hat das Wülfing-Museum in der ehemaligen Tuchfabrik. (Foto: OBK)

Wupperorte - Radevormwald Ausführliche Informationen zum Förderprogramm unter » www.obk.de/starke-quartiere
Ansprechpartner für die Quartiersentwicklung der Wupperorte sind:
Beate Fiedler,Projektkoordinatorin des Oberbergischen Kreises
Telefon: 02261 88-6809
e-Mail beate.fiedler@obk.de

Burkhard Klein, Projektkoordinator der Stadt Radevormwald
Telefon: 02195 606-205
e-Mail burkhard.klein@radevormwald.de


Quartiersbesichtigung

28.08.2017


Quartiersbesichtigung "Wupperorte" - im Oberbergischen Kreis

Fördermittel über den Aufruf "Starke Quartiere - starke Menschen" sollen die Region stärken

Zur Einschätzung der Entwicklungsmöglichkeiten in den "Wupperorten" der Stadt Radevormwald, trafen sich am 28.08.2017 Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Verwaltung von Stadt und Kreis mit der Projektkoordination/-unterstützung sowie Vertretungen der Bezirksregierung Köln, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, der Fachstelle für sozialraumorientierte Armutsbekämpfung und der Regionalagentur Region Köln zum gemeinsamen Austausch.

Nach einer Begrüßung durch Landrat Jochen Hagt begaben sich die Expertinnen und Experten per Kleinbus auf eine Rundreise durch die Wupperorte.

Besichtigt wurden die Quartiere "Keilbeck" mit dem Komplex "Grundschule/ Jugendzentrum - Auf der Brede" sowie die ehemaligen Weberei-Gebäude der Firma Wülfing entlang der Wupper. Um die strukturschwache Region für die Menschen vor Ort wieder zukunftsfähig zu machen, sind sowohl städtebauliche Maßnahmen als auch konkrete Angebote aus den Bereichen Bildung und soziale Teilhabe für die Einwohner geplant.

Bevor jedoch gestartet werden kann, muss die Stadt Radevormwald bis zum 30.09.2017 ein aktualisiertes "Integriertes Handlungskonzept" vorlegen.

Wupperorte - Radevormwald Weitere Bilder der Quartiersbesichtigung » Homepage
Ansprechpartner für die Quartiersentwicklung der Wupperorte sind:
Beate Fiedler,Projektkoordinatorin des Oberbergischen Kreises
Telefon: 02261 88-6809
e-Mail beate.fiedler@obk.de

Burkhard Klein, Projektkoordinator der Stadt Radevormwald
Telefon: 02195 606-205
e-Mail burkhard.klein@radevormwald.de


04.09.2017

Pressemitteilung - Bürgerforum InHK Wupperorte Radevormwald

Gemeinsam mit den Bürgern der Wupperorte haben Mitarbeiter der Stadtverwaltung Radevormwald und des Oberbergischen Kreises Intensiv an dem "Integrierten Handlungskonzept für die Wupperorte" gearbeitet. Mit der Auftaktveranstaltung am 29.03.2017 wurde dazu der "Startschuss" gegeben. Danach erfolgte im Rahmen einer Bürgerversammlung am 27.04.2017, einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt sowie des Demografieausschusses am 22.06.2017, des Arbeitskreises "Quartiersentwicklung Wupperorte" am 29.06.2017 sowie einer parallel laufenden Bürgerbefragung ein intensiver Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Wupperorte sowie mit örtlichen Entscheidungsträgern zur Ideenfindung.

Aktuell wird eine Gesamtkonzeption entwickelt, dass im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes eine große Bandbreite von Projekten empfiehlt: Diese reichen von der Neuausrichtung der Jugendarbeit in den Wupperorten bis hin zur Vorbereitung einzelner baulicher Maßnahmen. Am 18.09.2017 wird diese Konzeption den Bürgerinnen und Bürgern der Wupperorte vorgestellt und diskutiert. Am 20.09.2017 wird es, ggf. modifiziert, der Politik als Grundlage für die weitere Beratungen übergeben.

Alle Bürgerinnen und Bürger der Wupperorte sind herzlich eingeladen, sich die Eckpunkte des Integrierten Handlungskonzeptes vorstellen zu lassen, darüber zu diskutieren und Ihre Anregungen einzubringen.


Ort und Termin des nächsten Bürgerforum:
  • Aula der Verbundgrundschule Bergerhof-Wupper
  • am Standort Wupper
  • Auf der Brede 33
  • Montag, 18.09.2017
  • 18:00 Uhr


Ansprechpartner für das InHK Wupperorte:

Stadt Radevormwald - Bauverwaltungsamt
Herr Burkhard Klein (Amtsleiter)
Hohenfuhrstraße 13
42477 Radevormwald
Telefon: 02195 / 606 - 205
e-Mail: » burkhard.klein@radevormwald.de


28.07.2017

Auswertung der Bürgerbefragung

In der Zeit vom 02.06. bis zum 22.06.2017 führte die Stadt Radevormwald als Ergebnis der Bürgerversammlung vom 27.04.2017 eine Bürgerbefragung in den Wupperorten durch. Dabei ging es im Wesentlichen um die Beurteilung des Wohnumfelds in Bezug auf unterschiedliche im Fragebogen (» siehe Anlage 1 ) benannte Punkte. Die Bürger konnten ihr Umfeld in fünf Stufen von "sehr gut" bis "mangelhaft" bewerten. In dem Bogen konnten die Antwortenden auch ihr Alter angeben. Es fiel dabei auf, dass zahlreiche über 60-Jährige Antworten gegeben haben.

3.250 Radevormwalder wohnen in den Wupperorten in 1.629 Haushalten.


334 Wupperaner haben den Fragebogen der Stadt mit einer Bewertung ihres Wohnumfeldes ausgefüllt an die Verwaltung zurück gegeben.

Die Auswertung (» siehe Anlage 2 ) ergab im Einzelnen folgende Ergebnisse:

  • Mangelhaft

    Das gastronomische Angebot bezeichnen die Wupperaner in ihrem Stadtteil als mangelhaft. Außer dem Imbiss "Tommys" am Wuppermarkt gibt es nach der Aufgabe der Gaststätte "Zur schönen Aussicht" in Herkingrade und dem eingeschränkten Angebot im Wülfingmuseum nichts anderes mehr.

  • Ausreichend

    Mit einer Note von noch ausreichend wurde der Zustand der Straßen bewertet. Damit ist wohl in erster Linie der Zustand der Landstraßen gemeint, die die Wupperorte an Radevormwald und die umliegenden Städte anschließen und die derzeit (endlich) jetzt saniert werden.

  • Ausreichend - Mangelhaft

    Eine schlechte Note erhielt auch das Thema "Arbeitsplätze und Unternehmen". Vor vielen Jahren gab es in den Wupperorten zahlreiche Arbeitsplätze in den Textilfabriken: Nun sind zahlreiche Wupperaner darauf angewiesen, zur Arbeitsstelle zu pendeln.

  • Ausreichend

    Mit der Note "ausreichend" bewertet wurden außerdem die Themen "soziale Beratungsangebote für Senioren und Familien", die "Einkaufsmöglichkeiten", "Freizeitangebote" und die "Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)" beurteilt.

  • Befriedigend - Ausreichend

    Zwischen "befriedigend" und "ausreichend" bewerten die Wupperaner die Treffpunkte für ältere Menschen.

In der Rubrik "Ideen, Vorschläge und Wünsche" wurden häufig die Themen Erhalt der Sparkassenfiliale, Zahnarzt, Drogerie, Verkaufswagen, mangelnde Polizeipräsenz und ein öffentlicher Bücherschrank (wie am Marktplatz) benannt.


Ansprechpartner für das InHK Wupperorte:

Stadt Radevormwald - Bauverwaltungsamt
Herr Burkhard Klein (Amtsleiter)
Hohenfuhrstraße 13
42477 Radevormwald
Telefon: 02195 / 606 - 205
e-Mail: » burkhard.klein@radevormwald.de


07.07.2017

UPDATE Bürgerversammlung 27.04.2017

Starke Quartiere - starke Menschen: Auswertung der Nennungen an den Thementischen

Ziel der Bürgerversammlung war nicht nur der Austausch von Gedanken und Meinungen, es galt die Probleme der Bürger vor Ort zu erkennen und zu gewichten. Um die Problemerhebung zu systematisieren, hatte die Verwaltung insgesamt sieben Thementische vorbereitet. Jeder Anwesende konnte Probleme oder Anregungen an jedem Thementisch vorbringen, die Äußerungen wurden auf Karten dokumentiert und mit Hilfe einer Punktevergabe gewichtet: Je Äußerung konnte jeder Anwesende, der die Meinung teilte, an jedem Thementisch einen Punkt vergeben.

Werden allein die Anzahl der Nennungen an den jeweiligen Thementischen als Indikator für die Bedeutung eines Themas genutzt (» siehe Tabelle 1), fällt das sehr geringe Interesse der Bevölkerung an "Wülfing" auf. Lediglich 2,7 % der vergebenen Punkte entfielen auf dieses Thema.
  • Foto 1


Von herausragendem Interesse dagegen war das Thema Versorgung/Gesundheit.
  • Foto 2
Hierauf entfielen mehr als ein Viertel aller Nennungen.

Tabelle 1: Bürgerversammlung Wupperorte: Ranking der Thementische

Titel des Thementisches ∑ der Nennungen in %
Wülfing 26 2,7
Wirtschaft/ Kommunikation 153 15,7
Mobilität/ Nahverkehr 170 17,4
öffentl. Raum 148 15,1
Versorgung/ Gesundheit 250 25,6
Age friendly City 155 15,9
Kinder/ Jugend/ Bildung 74 7,6
Nennungen insgesamt 976 100

Bei der obigen Auswertung bleibt allerdings unberücksichtigt, dass einige Äußerungen an mehreren Thementischen getätigt wurden und demzufolge für die anwesende Bevölkerung von größerer Bedeutung sind als andere. Die Verwaltung hat daher alle Nennungen bestimmten Orten oder menschlichen Grundbedürfnissen zugeordnet (» siehe Tabelle 2 ). Diese Auswertung wiederum fasst die auf Seite 2 folgende Tabelle 3 zusammen.

Dabei bezogen sich die allgemeinen Anmerkungen zu ca. 80% auf die als fehlend bewertete Polizeipräsenz bzw. darauf, dass auch die Ortslagen Wilhelmstal und Krebsöge zu den Wupperorten zählen. Unter Sonstiges wurden alle Aussagen zusammengefasst, die an keinen Thementisch mehr als 4 Nennungen bekamen.

Unter den genannten Prämissen ist (» siehe Tabelle 3) wiederum das Thema Versorgung (medizinische und sonstige Versorgung) für die anwesende Bevölkerung von großer Bedeutung:

Die allgemeinen Diskussionen zum Ärztemangel, die anstehende Schließung der Sparkassenfiliale sowie die Diskussionen um den Fortbestand des ALDI- Marktes am Standort Vogelsmühle haben offensichtlich die allgemeine Verunsicherung zum Fortbestand der Versorgungssituation in den Wupperorten weiter geschürt.

Tabelle 3: Bürgerversammlung Wupperorte: Nennungen von Themen an allen Thementischen

Themen ∑ der Nennungen in %
allgemeine Anmerkungen 34 3,5
zu verortende Probleme/ Anregungen 114 11,7
Technische Infrastruktur 164 16,8
Mobil sein ohne Individualverkehr 71 7,3
Wohnen 43 4,4
Arbeiten 47 4,8
Versorgen 273 28,0
sich treffen 114 11,7
Hilfe im sozialen Bereich finden/ anbieten 44 4,5
sonstiges 72 7,4
Nennungen insgesamt 976 100,1

Nach der Versorgungssituation beschäftigt die anwesende Bevölkerung vor allem die Technische Infrastruktur. Dabei geht es zumeist um die Qualität, die Ausstattung und den Pflegezustand von öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen. Dies gilt auch für die in Teilen der Wupperorte (immer noch) fehlende Breitbandausstattung.

Im Ranking der Problemthemen folgt gleich nach der Technischen Infrastruktur die in den Wupperorten fehlenden Möglichkeiten, sich mit Freunden und Bekannten zu treffen. Dabei wurden gastronomische Treffpunkte wie Cafe, Eisdiele, Gaststätte doppelt so häufig vermisst wie öffentliche Begegnungsstätten.

Mobil sein ohne Individualverkehr war der Themenbereich, der am vierthäufigsten als problematisch bewertet wurde.
Die zu einzelnen Standorten Probleme bzw. Anregungen werden im Folgenden vertiefend betrachtet:

Tabelle 4: Bürgerversammlung Wupperorte: Nennungen von Standorten an allen Thementischen

genannte Orte ∑ der Nennungen in %
Auf der Brede, Parkplatzmangel 11 9,6
Grundschule Wupper stärken 13 11,4
Kinder- und Jugendtreff "Life" stärken 20 17,5
Kunstrasen auf Sportplatz Auf der Brede 16 14
Gewerbestandort ehem. Hard & Pocorny aufwerten 9 7,9
Wuppermarkt sanieren und unterstützen 27 23,7
Bahnhof Dahlhausen, Lärm durch Wupperschiene, Müll 12 10,5
Wülfing, mehr Veranstaltungen 6 5,3
alle Orte 114 99,9

Hier wurde die Sanierung und Unterstützung des Wuppermarktes mit 23,7 % der zu verortenden Äußerungen am häufigsten genannt. Dieses Ergebnis ist möglicherweise Ausdruck des Wunsches, den letzten verbliebenen Einzelhandelsstandort in den Wupperorten langfristig zu sichern.

Gefolgt wird der Wuppermarkt im Ranking der Nennungen von der in den Wupperorten vorhandenen, im weitesten Sinne sozialen Infrastruktur wie Grundschule, Jugendtreff und Sportplatz. Diese Einrichtungen sollen entsprechend den Aussagen der Anwesenden weiter gestärkt bzw. ausgebaut werden. In Summe entfallen 43 % der zu verortenden Nennungen auf diese Bereiche.

Ansprechpartner für die Quartiersentwicklung der Wupperorte sind
Beate Fiedler,Projektkoordinatorin des Oberbergischen Kreises
Telefon: 02261 88-6809
e-Mail beate.fiedler@obk.de

Burkhard Klein, Projektkoordinator der Stadt Radevormwald
Telefon: 02195 606-205
e-Mail burkhard.klein@radevormwald.de

29.06.2017

Erarbeitung des Integrierten Handlungskonzeptes für die Wupperorte

Gestern Abend fand in der Grundschule Wupper ein weiterer Bürgerarbeitskreis zur Erarbeitung des Integrierten Handlungskonzeptes für die Wupperorte statt. Der Einladung der Stadt und des Oberbergischen Kreises folgten fast 70 Wupperaner, die die Zukunft der Wupperorte mit gestalten wollen.

Aus der Auswertung der Daten über die Wupperorte, den Ergebnissen der ersten Bürgerversammlung sowie aufgrund vieler Gespräche mit "Experten" aus den Wupperorten haben sich die Themen "Jugend und Familie", "Mobilität" und "Begegnungsstätte" als näher zu betrachtende Schwerpunkte ergeben. Dazu haben Herr Priester vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg zum Thema "Mobilität" (» siehe Anlage Mobilität ), Herr Ronnecker vom Jubilate Forum Lindlar zum Thema "Begegnungsstätte" (» siehe Anlage Begegnungsstätte) und Frau Porenzka vom Jugendzentrum Hückeswagen zum Thema "Jugend" (» siehe Anlage Jugend) zunächst in kurzen Vorträgen Beispiele aus ihrer Praxis erläutert. Danach wurden in Arbeitsgruppen von den Wupperaner zu diesen drei Themenschwerpunkten Lösungsansätze entwickelt und dem Plenum vorgetragen.

Die Ergebnisse sind über die angefügten Fotos dokumentiert.

Burkhard Klein, 30.06.2017

Fotos
  • Mobilität

  • Begegnungsstätte

  • Jugend und Familie

Vorträge als download

Mobilität Begegnungsstätte Jugend

23.06.2017

Präsentation "Starke Gemeinschaften – starkes Oberberg"

In einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt sowie des Demografieausschusses am 22.06.2017 hat Frau Fiedler, die Projektkoordinatorin des Oberbergischen Kreises für das InHK Wupperorte, einen ausführlichen Bericht über den aktuellen Sachstand des Projektes gegeben.


Präsentation als PDF-Download

Präsentation 23.06.2017

Ansprechpartner für das InHK Wupperorte:
Beate Fiedler, Projektkoordinatorin des Oberbergischen Kreises
Telefon: 02261 88-6809
e-Mail beate.fiedler@obk.de

Burkhard Klein, Projektkoordinator der Stadt Radevormwald
Telefon: 02195 606-205
e-Mail burkhard.klein@radevormwald.de

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Oberbergischen Kreises www.obk.de/ starke-quartiere und auf der Internetseite des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW.

14.06.2017

Arbeitskreis "Quartiersentwicklung Wupperorte"

Bereits in der Bürgerversammlung am 27.04.2017 wurde deutlich hervorgehoben, dass aktuell die Möglichkeit besteht, durch die Bereitstellung von Fördermitteln die nachhaltige Quartiersentwicklung der Wupperorte zu unterstützen.

Grundlage für die Förderung von einzelnen Projekten ist das Vorliegen eines Integrierten Handlungskonzeptes, welches derzeit entwickelt wird: Aufbauend auf der - noch nicht vollständig abgeschlossenen - Datenanalyse und Problemermittlung lassen sich hierfür die drei Schwerpunktthemen "Jugend & Familie", "Mobilität" und "Begegnungsstätte" ableiten.

Aus diesem Grund laden die Stadt Radevormwald und der Oberbergische Kreis ein zum

  • Arbeitskreis "Quartiersentwicklung Wupperorte"

    Donnerstag, 29.Juni 2017
    ab 17:00 Uhr

    in der Aula der Verbundgrundschule Bergerhof-Wupper
    Standort Wupper
    Auf der Brede 33, 42477 Radevormwald
Nur mit tatkräftiger Unterstützung der Bürger vor Ort kann die weitere Erarbeitung und Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes erfolgen.

Für die Teilnahme an diesem Arbeitskreis ist eine Anmeldung erforderlich.

Diese werden bis zum 26. Juni 2017 telefonisch oder per E-Mail in Stadtverwaltung der entgegengenommen von:
Frau Marie Hoffmann
Tel. 02195 / 606 - 161
e-Mail: marie.hoffmann@radevormwald.de» marie.hoffmann@radevormwald.de

Auf eine rege Beteiligung sowie interessante Beiträge und Diskussionen freuen sich Frau Beate Fiedler, Projektkoordinatorin des Oberbergischen Kreises, und Burkhard Klein, Projektkoordinator der Stadt Radevormwald.
Ansprechpartner für das InHK Wupperorte:

Stadt Radevormwald - Bauverwaltungsamt
Herr Burkhard Klein (Amtsleiter)
Hohenfuhrstraße 13
42477 Radevormwald
Telefon: 02195 / 606 - 205
e-Mail: » burkhard.klein@radevormwald.de

06.06.2017

Bürgerbefragung zur Quartiersentwicklung der Wupperorte

Als Ergebnis der Bürgerversammlung vom 27.04.2017 führen der Oberbergische Kreis und die Stadt Radevormwald nun im Rahmen des Projektes "Starke Quartiere, starke Menschen" eine weitere Bürgerbeteiligung in Form einer Bürgerbefragung durch.

Mit Unterstützung des Bürgervereins Wupperorte e.V. und dem "Heimatkundekreis" wurde ein Fragebogen entwickelt, mit dessen Hilfe die Bürger das Wohnumfeld der Wupperorte bewerten und beurteilen können.

Die Beteiligung an der Befragung ist freiwillig und kann anonym erfolgen.

Die ausgefüllten Fragebögen können bis zum 22. Juni 2017 an folgenden Stellen abgegeben werden:

  • Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen

    Filiale Dahlerau
    Kirchstraße 26

  • Grundschule Wupper

    Auf der Brede 33

  • Städtischer Kindergarten "Wupper"

    Auf der Brede 33

  • Wupperapotheke

    Keilbecker Straße 62

  • Friseursalon Hückesfeld

    Keilbecker Straße 31

  • Tommys Postladen

    im Wuppermarkt

  • per Brief an:

    Stadt Radevormwald
    Hohenfuhrstraße 13
    42477 Radevormwald

29.05.2017

Gemeinsam stark für Familien: Oberbergischer Kreis und Familienzentrum Wupper kooperieren

Ein weiterer Baustein zur Stärkung der Wupperorte: Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Familienzentrum Wupper und dem Oberbergischen Kreis ist perfekt

Oberbergischer Kreis. Der Oberbergische Kreis hat die Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Wupper besiegelt. Mit dieser vertraglichen Kooperation werden vorrangig Angebote zur Beratung und Unterstützung für Kinder, Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte bereitgestellt. Hinter dem Gütesiegel Familienzentrum Wupper verbirgt sich ein Verbund aus dem Wupper-Kindergarten, der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Bergerhof-Wupper und dem städtischen Kinder- und Jugendtreff Life in Radevormwald. Der Oberbergische Kreis unterstützt diesen Verbund als Partner in der Gesundheitsförderung und bei vorbeugenden Maßnahmen, etwa durch frühzeitige Beratung in medizinischen und sozialmedizinischen Fragen.

"Durch unsere Zusammenarbeit soll Eltern neben Betreuung und Förderung ihrer Kinder gleichzeitig Beratung und Unterstützung geboten werden. Jedes Kind soll individuell gefördert werden. Jede Familie soll umfassend beraten und unterstützt werden. Um dies zu gewährleisten, beteiligt sich der Oberbergische Kreis mit seinen Fachämtern. Dieser Kooperationsvertrag ist einer von vielen Bausteinen zur Stärkung der Wupperorte durch gezieltes Quartiersmanagement. Durch die Vernetzung vorhandener Angebote wird eine frühzeitige Inanspruchnahme von Beratung ermöglicht, womit auch eine vorbeugende Funktion erfüllt wird", sagt Landrat Jochen Hagt.

Ein großes Beratungsangebot im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention bietet das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises, beispielsweise zu Infektionsschutz, Ernährung, Zahngesundheit, Impfberatung, Eingliederungshilfe behinderter Kinder, Frühförderung, Schwangerenberatung und Suchtberatung. Beratungsangebote werden auch sichergestellt bei Unsicherheiten von Eltern in Erziehungsfragen, Auffälligkeiten bei Kindern, Problemen nach Trennung oder Scheidung, Problemen von Jugendlichen in der Schule oder im Freundeskreis. Das Gesundheitsamt kann dann zu anderen Institutionen der Kreisverwaltung vermitteln, etwa dem Kreisjugendamt, dem Schulpsychologischen Dienst, Sozialpsychiatrischen Dienst und Frühförderstellen.

Bürgerversammlung
Landrat Jochen Hagt wirbt für die Stärkung der Wupperorte. Durch eine Kooperationsvereinbarung mit dem Familienzentrum Auf der Brede werden vorrangig Angebote zur Beratung und Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Eltern bereit gestellt. (Foto: OBK)

"Das Familienzentrum Auf der Brede in Radevormwald ist für uns ein wichtiger Partner in den Wupperorten. Es ist wohnortnah und genießt als Kindertageseinrichtung eine hohe Akzeptanz. Mit der Kooperationsvereinbarung nutzen wir, dass den Eltern Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote dort gut zugänglich gemacht werden können", sagt Ralf Schmallenbach, Sozial- und Gesundheitsdezernent des Oberbergischen Kreises.

Die vertragliche Zusammenarbeit zwischen Familienzentrum und Kreis wurde zunächst für ein Jahr geschlossen. Die Vereinbarung verlängert sich jeweils um ein Folgejahr, sofern nicht ein Vertragspartner drei Monate vor Ablauf kündigt.


27.04.2017

Starke Quartiere - starke Menschen: großes Interesse an erster Bürgerversammlung

Mehr als 100 Anwohner der Wupperorte haben sich an der ersten Bürgerversammlung zur Quartiersentwicklung beteiligt

Oberbergischer Kreis. Die erste Bürgerversammlung zum Förderprojekt Starke Menschen - starke Quartiere ist auf großes Interesse gestoßen. Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger haben sich gemeinsam mit Experten von Kreis, Stadtverwaltung, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung intensiv über die Zukunft der Wupperorte ausgetauscht.

"Wir freuen uns, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger mit konstruktiven Vorschlägen eingebracht haben und ganz offen Probleme und Missstände in den Wupperorte benennen. Die Quartiersentwicklung kann nur mit Hilfe der Bewohnerinnen und Bewohner gelingen", sagt Beate Fiedler, Projektkoordinatorin des Oberbergischen Kreises.

Es werden keine isolierten Einzelprojekte gefördert. Vielmehr sollen die Kommunen eine Strategie für ihre Ortsteile entwickeln. Das EU-Förderprogramm Starke Quartiere - starke Menschen stellt für das Land Nordrhein-Westfalen insgesamt rund 350 Millionen Euro bis zum Jahr 2020 bereit, um benachteiligte Stadt- und Ortsteile zu stärken.

Vertretreter des Kreises, der Stadt Radevormwald, der Wirtschaftsförderung und der Stadtplanung erarbeiten jetzt gemeinsam mit den Anwohnern ein Handlungskonzept, um das Lebensumfeld an der Wupper zu verbessern und zukunftsfähig zu sichern.
Eine bessere Anbindung an andere Städte, ausreichende Versorgungsmöglichkeiten und eine gute ärztliche Versorgung sind drei Beispiele, die zur Stärkung der Wupperorte von den Bürgerinnen und Bürgern vorgebracht wurden. An sieben Thementischen konnten sich die Interessierten mit Experten des Kreises und der Stadt intensiv austauschen.
"Neben einer Sozialanalyse sind diese Anregungen der Bürgerinnen und Bürger Grundlage, um das Lebensumfeld entlang der Wupper zu verbessern", sagt Johannes Mans, Bürgermeister der Stadt Radevormwald. "Nach der Auswertung können wir die nötigen Fördergelder beantragen."

Bürgerversammlung
Die Beteiligung an der Bürgerversammlung zur Quartiersentwicklung war sehr groß. (Foto: OBK)

Nach dieser ersten Bürgerversammlung werden weitere Workshops mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der Wupperorte durchgeführt. Außerdem soll in den kommenden Monaten eine Internetseite erstellt werden, die über den Fortschritt des Projekts informiert.

Ansprechpartner für die Quartiersentwicklung der Wupperorte sind:
Beate Fiedler,Projektkoordinatorin des Oberbergischen Kreises
Telefon: 02261 88-6809
e-Mail beate.fiedler@obk.de

Burkhard Klein, Projektkoordinator der Stadt Radevormwald
Telefon: 02195 606-205
e-Mail burkhard.klein@radevormwald.de

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Oberbergischen Kreises www.obk.de/ starke-quartiere und auf der Internetseite des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW.

29.03.2017

Starke Quartiere - starke Menschen: Kreis unterstützt Kommunen für Förderprogramm

Der Oberbergische Kreis will benachteiligte Ortsteile fördern. Modellprojekt startet

Oberbergischer Kreis. Benachteiligte Ortsteile, die zunehmend an Lebensqualität verlieren, will der Oberbergische Kreis frühzeitig stärken. Unterstützung kommt von dem EUFörderprogramm "Starke Quartiere - starke Menschen". Für das Land Nordrhein-Westfalen stehen insgesamt rund 350 Millionen Euro bis zum Jahr 2020 bereit, um benachteiligte Stadt- und Ortsteile zu stärken.

"Auch in oberbergischen Kommunen besteht die Gefahr, dass einzelne Wohnquartiere, in denen die demografischen Veränderungen schon früh begonnen haben, deutlich an Lebensqualität verlieren und Gefahr laufen zum sozialen Brennpunkt zu werden", sagt Landrat Jochen Hagt. "Wir laden daher alle Städte und Gemeinden ein, mit uns und ihren jeweiligen Kooperationspartnern vor Ort aktiv die Entwicklung benachteiligter Stadt- und Ortsteile anzugehen und mit guten Konzepten und Projekten die Quartiere und Ortsteile gemeinsam für die Zukunft fit zu machen."

Werben für das neue Förderprogramm Starke Quartiere - starke Menschen am historischen Industriestandort Wülfing in Radevormwald- Dahlerau (v.l.n.r.): Birgit Steuer, Geschäftsführerin der Regionalagentur Region Köln; Uwe Stranz, Dezernent für Kreisentwicklung OBK; Landrat Jochen Hagt; Johannes Mans, Bürgermeister der Stadt Radevormwald. (Foto: OBK)

Um Projekte effektiver und schneller umzusetzen, werden die engagierten Kommunen gemeinsam mit verschiedenen Partnern und Bürgerinnen und Bürgern Handlungskonzepte für benachteiligte Ortsteile entwickeln. Die Landesstrategie sieht vor, dass die Akteure in den betroffenen Gebieten intensiv zusammenarbeiten, um Konzepte zu entwerfen und dabei soziale, wirtschaftliche, arbeitsmarktpolitische, ökologische und vorbeugende Maßnahmen miteinander verbinden. Der Oberbergische Kreis setzt unter anderem Beate Fiedler, Kreis und Regionalentwicklung, als Koordinatorin und Ansprechpartnerin für die Entwicklung des Quartiersmanagements ein. Die Regionalagentur Region Köln hat mit Geschäftsführerin Birgit Steuer eine weitere Oberbergerin als Ansprechpartnerin für Vergabeverfahren.

Reger Austausch bei der Auftaktveranstaltung "Starke Quartiere - starke Menschen": (l.) Burkhard Klein, Bauamt der Stadt Rade und Beate Fiedler, Kreis- und Regionalentwicklung OBK stehen als Ansprechpartner für die Quartiersentwicklung der Wupperorte bereit. Uwe Stranz, Dezernent für Kreisentwicklung, moderiert. (Foto: OBK)

"Es werden keine isolierten Einzelprojekte gefördert. Die Kommunen sollen eine Strategie für ihre Ortsteile entwickeln - nicht einzelne Ideen, hier und da", sagt Sabine Nakelski vom Ministerium für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung und Verkehr NRW. Die Projektbeauftragte nennt ein Beispiel: "Wenn es die Dorfkneipe nicht mehr gibt, müssen neue Begegnungsräume geschaffen werden, die vielfältig zu nutzen sind, für Vereine, Initiativen und gleichzeitig auch für alte und junge Menschen."

Sabine Nakelski, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW ruft dazu auf, strukturschwache, sozial benachteiligte und imagebelastete Ortsteile zu fördern. (Foto: OBK)

Das erste integrierte Handlungskonzept wird derzeit als Modellprojekt für den Kreis in den Wupperorten in Radevormwald erarbeitet. Die Wupperorte mit ihren rund 4.000 Bewohnerinnen und Bewohnern erscheinen aufgrund der Dorf- und Quartiersentwicklung in den letzten Jahren für eine Teilnahme an dem Programm ganz besonders geeignet.

Großes Interesse am Quartiersmanagement für die Wupperorte. (Foto: OBK)

Rades Bürgermeister Johannes Mans ist von dem Förderprogramm begeistert: "Die Bürgerinnen und Bürger haben lange auf eine derartige Chance gewartet!" Der Bürgermeister spricht von einer Herzensangelegenheit, dass "die Menschen an den Wupperorten die gleiche Lebensqualität erhalten, wie die Bürgerinnen und Bürger im Stadtzentrum." Johannes Mans betont, dass die notwendigen Förderungen nicht aus dem eigenen Haushalt zu stemmen sind und die Stadt auf die bereitgestellten Fördergelder angewiesen ist. "Nun liegt es an uns, aus der Grundhaltung der eigenen Begeisterung Menschen zu erreichen, die gerade diese Motivation weiter tragen können", sagt Mans.

Gelegenheit dazu erhalten alle Interessierten bei einer Bürgerversammlung am Donnerstag, 27. April 2017 um 18:00 Uhr in der Gemeinschaftsgrundschule Bergerhof-Wupper, Auf der Brede 33 in 42477 Radevormwald.

Informationen vorab erhalten Sie auf der Internetseite des Oberbergischen Kreises www.obk.de/ starke-quartiere und auf der Internetseite des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW.
 
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