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Fördermaßnahmen

Versorgung

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Maßnahmen ohne Verortung

A1 Fortschreibung InHK

Umsetzungszeitraum: ab 2022

Sobald die Entwicklungen in den Wupperorten weiter vorangeschritten sind, können neue Einflussfaktoren die städtebauliche und soziale Entwicklung der Wupperorte begünstigen oder hemmen. Zugleich ist eine erste Phase der Förderung abgeschlossen, sodass das Erfordernis besteht, prüfend auf die vergangene Periode zurückzuschauen.

Die Fortschreibung des integrierten Handlungskonzeptes soll dazu dienen, die bisherige Umsetzung zu dokumentieren und sie gegebenenfalls zu bewerten. Darüber hinaus sollen neue Einflussfaktoren untersucht werden, um daraus abgeleitet weitere Fördermaßnahmen zu entwickeln.

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A2 Projektmanagement (extern)

Umsetzungszeitraum: ab 2019

Das Projektmanagement soll die Begleitung der Projektabwicklung in der Maßnahme unterstützen, indem es Abläufe der Mittelabrufe und Dokumentation von Kostenänderungen überwacht. Das Projektmanagement ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Kämmerei und dem Bauverwaltungsamt.

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A3 Quartiersmanagement

Umsetzungszeitraum: ab 2019

Das Quartiersmanagement ist zuständig für die Aktivierung und Beteiligung der Akteure und Bewohner und wirkt bei der Umsetzung der Maßnahmen vor Ort mit.

Zu den Aufgaben des Quartiersmanagements sollen u.a. gehören:
  • Mitarbeit bei der Umsetzung des integrierten Handlungskonzeptes
  • Unterstützung der Projektleitung der Verwaltung
  • Koordination der Maßnahmen vor Ort
  • Teilnahme an der Projektgruppe/Steuerungsgruppe
  • Moderation von projekt- und themenbezogenen Arbeitskreisen und Gremien
  • Unterstützung bei Durchführung von Planungsverfahren
  • Betreuung von Projektpartnern und freien Trägern
  • Konzipieren, Abstimmen, Organisieren und Durchführen von Beteiligungsverfahren
  • Aufbau eines lokalen Netzwerkes innerhalb der Bürgerschaft
  • Initiierung, Planung und Durchführung von Projekten mit den engagierten Bürgerinnen und Bürgern und lokalen Akteuren zu den Themen Mobilität, Wohnen, Gemeinschaftssinn, Jugend und Nachhaltigkeit
  • Organisation des Bürgerzentrums
  • Vernetzung der heterogenen Vielzahl von Personen und Gruppen, Institutionen und Wirtschaftsbetrieben
  • Informations- und Kommunikationsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit
  • Konzeption und Betreuung des Verfügungsfonds

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A4 Verfügungsfonds für aktive Mitwirkung

Umsetzungszeitraum: ab 2019

Die kontinuierliche Einbindung der Akteure und Bewohner vor Ort sowie die Stärkung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements sind für das Gelingen und die Nachhaltigkeit des Stadterneuerungsprozesses von hoher Bedeutung. Dabei unterliegt bürgerschaftliches Engagement zum Teil erheblich begrenzenden Rahmenbedingungen, die sich vor allem aus begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen ergeben und die ein Hemmnis für die Entfaltung bürgerschaftlichen Engagements darstellen.

In den Wupperorten ist bereits ein aktives und lebendiges Engagement vorhanden (z.B. Bürgerverein für die Wupperorte, weitere Vereine).

Projektziele sind wie folgt:
  • die Aktivierung der Bewohnerschaft sowie von Vereinen, Initiativen und Akteuren in den Wupperorten zur eigenen Umsetzung von Projekten und Aktionen, die zu einer Stärkung der Gemeinschaft, Ausprägung und Entwicklung einer Identität beitragen (z. B. Straßenfeste, Verschönerungsmaßnahmen im Straßenraum oder Projekte der Nachbarschaftshilfe)
  • die Einrichtung eines Verfügungsfonds, der die Möglichkeit bietet, finanzielle Zuschüsse für solche Aktivitäten zur Verfügung zu stellen und damit neue Möglichkeiten eröffnet bzw. erweitert zur Realisierung von kleineren Projekten. Der Verfügungsfonds soll das eigenverantwortliche und selbstbestimmte Handeln vor Ort unterstützen

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B1 Konzeptstudie Bürgerzentrum

Bearbeitungszeitraum: ab 2018

Projektziele bzw. die Strategie der Maßnahme sind wie folgt:
  • im Rahmen der Machbarkeitsstudie sind Standorte zu bewerten
  • die Abfrage konkreter Bedarfe und Überprüfung der Realisierbarkeit
  • die Erarbeitung eines Raumprogramms, das die Raumbedarfe der verschiedenen Akteure abbildet
  • die Darstellung baulicher Entwicklungsperspektiven und die daraus entstehenden Investitionsbedarfe

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B2 Anbau/Neubau/Umbau Bürgerzentrum

Umsetzungszeitraum: ab 2019

In der Vergangenheit waren die Wupperorte von den drei Tuchfabriken und den damit verbundenen Arbeitsstellen geprägt. Infolgedessen haben sich Geschäfte, Cafés, Gaststätten und ein Kino angesiedelt. Mit der Schließung der Tuchfabriken ging auch die Schließung der weiteren Angebote einher. Zudem ist in den Wupperorten eine sinkende Einwohnerzahl und steigende Leerstände festzustellen.

Um die negative Entwicklung zu stoppen, ist es notwendig, die Wupperorte wiederzubeleben und zu einem attraktiven Wohnort zu entwickeln, sodass Abwanderungen verhindert und neue Bürger angezogen werden. Dazu ist u.a. auch ein attraktives Freizeitangebot erforderlich.

In den durchgeführten Bürgerversammlungen wurde von den Bewohnern beklagt, dass kein zentraler Treffpunkt vorhanden ist und so der Kontakt der Bewohnerinnen und Bewohner untereinander verloren geht. Durch die Anonymisierung wird ein Verlust der Lebensqualität wahrgenommen. Durch ein zentrales Bürgerzentrum sollen diese Probleme gelöst werden.

Der neu geschaffene Ort der Begegnung sollte Möglichkeiten eröffnen:
  • ein offener Treffpunkt für Bewohner aller Altersstufen und aller Nationalitäten sein
  • Unterhaltungs- und Kursangebote im Programm haben
  • Unterstützungsangebote von Bürgern für Bürger anbieten
  • Beratungsangebote von Institutionen wie Behörden und Vereinen für Bürger anbieten

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D1 Quartiersbus

Umsetzungszeitraum: ab 2018

Mobilität in den Wupperorten ist für die Anwohner von großer Bedeutung und ein wesentliches Mittel zur Teilnahme am Alltag, nicht zuletzt auch wegen der Topographie. Die Verknüpfung der einzelnen Ortsteile der Wupperorte ist ein großes Bedürfnis der Anwohner.

Durch das Einstellen der bisherigen Linie 659 wird insbesondere der ÖPNV-Binnenverkehr der Wupperorte weiter reduziert, trotz teilweiser Kompensation durch veränderte Führung einzelner Fahrten der Linie 626. Es bleiben die bis dato nicht per ÖPNV erschlossenen Teilbereiche der Wupper, insbesondere weniger besiedelte Bereiche, die mit dem regulären Nahverkehr auch nicht zu erreichen wären.

Hier setzt die aus den Bürger-Workshops entstandene Idee des Quartiersbusses an.

Maßnahmen zur Umsetzung:
  • Einrichtung eines Quartiersbusses zur Verbindung der Ortsteile der Wupperorte und Sicherung des Binnenverkehrs
  • Ermittlung der Linienführung und des Systems (Anrufbus, Linienbus, usw.)
  • Aktivierung der Bewohnerschaft zum Engagement beim Quartiersbus (Organisation, Fahrer, Abwicklung usw.) nach dem Prinzip Quartiersbus Wupper - "von den Wupperorten für die Wupperorte"
  • Ausbildung der Fahrer (Personenbeförderungsscheine)
  • Beschaffung eines geeigneten (barrierefreien) Fahrzeugs

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D2 Mitnahmebank

Umsetzungszeitraum: Machbarkeitsprüfung

Mobilität ist für die Anwohner in den Wupperorten von großer Bedeutung und ein wesentliches Mittel zur Teilnahme am Alltag, nicht zuletzt auch wegen der Topographie. Die Verknüpfung der einzelnen Ortsteile der Wupperorte ist ein großes Bedürfnis der Anwohner.

Auch ein Quartiersbus kann nicht alle Teile der Wupperorte anfahren. Manchmal scheitert es aber auch nur an kurzen Strecken, um z.B. nach dem Einkaufen wieder zurück nach Hause zu kommen.

Ergänzend zur Maßnahme Quartiersbus sollen an exponierten Stellen sogenannte "Mitnahmebänke" installiert werden. Durch diese wird das Miteinander der Anwohner der Wupperorte und damit ein engeres soziales Gefüge gestärkt werden. Diese Idee entstand im Rahmen des Bürger-Workshops.

Mitnahmebänke sind ein Konstrukt zwischen den Bürgern und zielen auf gemeinschaftliches Handeln, indem mobile Menschen ihre nicht mobilen Mitmenschen unterstützen. Die Ermittlung und Festlegung sinnvoller Standorte muss in Abstimmung mit den Bewohnern erfolgen. Es soll sieben Standorte geben.

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D3 Car-Sharing/Ladestationen E-Autos/E-Bikes

Umsetzungszeitraum: Machbarkeitsprüfung

Die mobile Welt erlebt aktuell erhebliche technische und soziale Veränderungen. Neue Antriebskonzepte und Fahrzeugformen, Car-Sharing und andere Servicemodelle tragen zur notwendigen Entlastung der Städte bei. Neu entwickelte und alt bewährte Verkehrsmittel und Transportkonzepte gewinnen an Aufmerksamkeit. Das Auto erfindet sich neu - und ist wesentlicher Bestandteil unserer mobilen Zukunft. Eine funktionierende Mobilität in Städten zu gewährleisten, ist eine der größten Herausforderungen für den Erhalt der Lebensqualität der Stadtbewohner. Die Aufgaben sind vielschichtig und im Kern vergleichbar. Es geht um fehlenden Platz - ob Parkraum, Straßen oder Fußwege - und die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Nutzergruppen, die es zu vereinen gilt.

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E2-E5 Herstellung von Geh-, Wander-, Radwegverbindungen, Stärkung Erlebbarkeit und ökologische Aufwertung der Wupper

Umsetzungszeitraum: ab 2020

Entlang der Wupper ist keine durchgängige Erlebbarkeit bzw. Zugänglichkeit gegeben. Die Gewässergüte und -struktur bedarf in Teilen einer Aufwertung, ebenso wie einzelne Teilbereiche der Uferzonen.

Mit den beantragten Mitteln soll ein Planungsbüro beauftragt werden, das ein Gesamtkonzept für die ökologische Aufwertung der Wupper, die Herstellung von Geh-, Wander und Radwegeverbindungen und die Stärkung der Erlebbarkeit der Wupper erstellt. Dazu ist die Bestandssituation zu analysieren (wichtige Wegeverbindungen/ mögliche Flächen, um Zugang zur Wupper zu schaffen) und konkrete Maßnahmen zur ökologischen Freiraumentwicklung und -vernetzung sowie zur Verbesserung der Gewässergüte und -struktur vorzuschlagen. Das Konzept soll die Anforderungen an Ökologie, Freizeit und Naherholung miteinander verbinden.

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Maßnahmen mit Verortung

B3 Inhaltliche Erweiterung Kinder- und Jugendtreff LIFE (inkl. Stelle für Sozialarbeit)

Umsetzungszeitraum: seit November 2018

Im gesamten ländlichen Einzugsgebiet der Wupperorte ist der Kinder- und Jugendtreff "Life" die einzige sozialpädagogisch geleitete städtische Institution mit niederschwelligem Angebot. Der Jugendtreff ist Verbundmitglied des Familienzentrums Wupper, gemeinsam mit dem städtischen Kindergarten Wupper und der Gemeinschaftsgrundschule Wupper. 2015 wurde der Kinder- und Jugendtreff "Life" von einem neuen Sozialarbeiter übernommen. Die Öffnungszeiten liegen aktuell bei 20 Wochenstunden. Es finden, so weit möglich, themenzentrierte Angebote statt und die Durchmischung der differenten Altersgruppen wird gesteuert. Entgegen der Zielgruppe der meisten Jugendzentren, ist der Offene Treff auch schon für Kinder ab 6 Jahren geöffnet bzw. zugänglich und in seinem Angebot attraktiv.

Eine pädagogische Zielsetzung ist es für die Zielgruppe der 6 - 16 Jährigen permanent ansprechbar zu sein, d.h. das Haus wöchentlich für die Allgemeinheit zu öffnen. Neben den Kindern und Jugendlichen suchen zusätzlich viele Eltern bzw. junge Erwachsene (18 - 21 Jahre) mit ihren Fragen und Problemen (Themenschwerpunkte Kindererziehung, aber auch Schwierigkeiten innerhalb von Bewältigung alltäglicher Anliegen) die Einrichtung auf.

Die Besucherstatistik zeigt insgesamt eine durchschnittlich hohe Besucherzahl auf. So gab es in den Spitzenzeiten einen Tagesdurchschnitt von bis zu 80 Besucherinnen und Besuchern des Offenen Treffs.

In Zusammenarbeit mit den Netzwerkinstitutionen des Familienzentrums vor Ort - KiTa, Offenen Ganztagsgrundschule und Jugendförderung - müssen ergänzende Angebote zum pädagogischen Alltag erarbeitet und umgesetzt werden, auch unter der Prämisse "starke Eltern - starke Kinder". Dabei ist die Stelle von "Zusammen für eine gesunde Zukunft" als außerschulischer Partner zur Koordination und zum Monitoring bei der Erweiterung der Angebote in einer wichtigen Position.

Die Schwerpunkte der Arbeit der Sozialarbeiterin / des Sozialarbeiters im Kinder- und Jugendbereich sollen sein:
  • die Koordination und Ausweitung der präventiven Angebote
  • die Vernetzung bestehender Angebote sowie die Organisation von (bereichsübergreifenden) Angeboten zum schlüssigen Ausbau einer Präventionskette für gesundes Aufwachsen
  • die Schulung von Multiplikatoren
  • die Gewinnung von "Eltern als Experten" zur Durchführung von Angeboten. "Zusammen für eine gesunde Zukunft" heißt gleichzeitig auch "Hilfe zur Selbsthilfe". Es ist wichtig, das Know-How, welches über Eltern und Ortsansässige kommen kann zu stärken und im Idealfall auch auszubauen
  • die Kooperation mit der Frühförderstelle, dem Familienzentrum, den Familienhebammen, Sichtung der bestehenden Angebote und Erweiterung fehlender Kettenglieder
  • die Zusammenarbeit und der Austausch mit KiTa, Grundschule, weiterführenden Schulen und Schulsozialarbeitern, Jugendtreff und Sportvereinen
  • die Gemeinwesenarbeit (Zusammenführung von Interessensgruppen, thematische Stadtteilkonferenz als Medium zum Austausch und zur Ausrichtung der Angebote auf die Bedürfnislage, Öffentlichkeitsarbeit)
  • thematische Kooperationsprojekte mit Suchtprävention

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B4 Aufsuchende Arbeit Jugendsozialarbeiter "Push to Life"

Umsetzungszeitraum: ab 2019

Im gesamten ländlichen Einzugsgebiet der Wupperorte ist der Kinder- und Jugendtreff "Life" die einzige sozialpädagogisch geleitete städtische Institution mit niederschwelligem Angebot. Der Jugendtreff ist Verbundmitglied des Familienzentrums Wupper, gemeinsam mit dem städtischen Kindergarten Wupper und der Gemeinschaftsgrundschule Wupper. 2015 wurde der Kinder- und Jugendtreff "Life" von einem neuen Sozialarbeiter übernommen. Die Öffnungszeiten liegen aktuell bei 20 Wochenstunden. Es finden, so weit möglich, themenzentrierte Angebote statt und die Durchmischung der differenten Altersgruppen wird gesteuert. Entgegen der Zielgruppe der meisten Jugendzentren, ist der Offene Treff auch schon für Kinder ab 6 Jahren geöffnet bzw. zugänglich und in seinem Angebot attraktiv.

Eine pädagogische Zielsetzung ist es für die Zielgruppe der 6 - 16 Jährigen permanent ansprechbar zu sein, d.h. das Haus wöchentlich für die Allgemeinheit zu öffnen. Neben den Kindern und Jugendlichen suchen zusätzlich viele Eltern bzw. junge Erwachsene (18 - 21 Jahre) mit ihren Fragen und Problemen (Themenschwerpunkte Kindererziehung, aber auch Schwierigkeiten innerhalb von Bewältigung alltäglicher Anliegen) die Einrichtung auf.

Die Besucherstatistik zeigt insgesamt eine durchschnittlich hohe Besucherzahl auf. So gab es in den Spitzenzeiten einen Tagesdurchschnitt von bis zu 80 Besucherinnen und Besuchern des Offenen Treffs.

In Zusammenarbeit mit den Netzwerkinstitutionen des Familienzentrums vor Ort - KiTa, Offenen Ganztagsgrundschule und Jugendförderung - müssen ergänzende Angebote zum pädagogischen Alltag erarbeitet und umgesetzt werden, auch unter der Prämisse "starke Eltern - starke Kinder". Dabei ist die Stelle der aufsuchenden Sozialarbeit "Push to life" als außerschulischer Partner zur Koordination und zum Monitoring bei der Erweiterung der Angebote in einer wichtigen Position. Oberstes Ziel dabei ist die Entwicklung von Zukunftsperspektiven für die heranwachsenden Bewohnerinnen und Bewohner in den Wupperorten und damit einhergehend die Bekämpfung von Kinderarmut. Dies soll durch zusätzliche niederschwellige und aufsuchende Arbeit einer Sozialarbeiterin / eines Sozialarbeiters als "Quartierskümmerer" geschehen.

Die Schwerpunkte der Arbeit der Sozialarbeiterin / des Sozialarbeiters im Kinder- und Jugendbereich sollen sein:
  • Aufsuchende Arbeit (Beobachtung des sozialen Umfeldes, der Treffpunkte, Gesprächsangebote, Kontaktaufbau, Erörterung der Bedarfe der Kinder und Jugendlichen, Information über bestehende Angebote vermitteln)
  • Vernetzungsarbeit sowie die Organisation bereichsübergreifender Angebote zum schlüssigen Ausbau einer Präventionskette gegen Kinderarmut
  • Zusammenarbeit und Austausch mit dem Jugendtreff LIFE (zur Kontaktpflege mit den bestehenden Angeboten der Jugendarbeit und den dort anwesenden Besuchern), der Kindertagesstätte, der Grundschule, den weiterführenden Schulen und Schulsozialarbeitern, der Arge und Jobcenter, mit ausbildenden Betrieben und Berufsschulen
  • Einzelfallhilfe mit Kindern, Jugendlichen, Eltern (Gespräche, Beratung, Hilfestellung, Weitervermittlung zu anderen Hilfe- und Bildungsangeboten)
  • Gruppenarbeit (Zusammenführung in Interessengruppen, Bewerbungstrainings, Hausaufgaben und Nachhilfegruppen, Aufbau von Angeboten aus den Bereichen Kultur, Politik und Freizeit)
  • Gemeinwesenarbeit
  • Beteiligung der Zielgruppe an der Projektverwirklichung im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (Gesamte Förderprojektlandschaft in den Wupperorten)
  • Organisation und Verwaltung allgemein

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B5 Ausbau/Anbau Kinder- und Jugendtreff LIFE

Umsetzungszeitraum: ab 2019

Der vorhandene Raumbedarf reicht für den offenen Jugendtreff aus, allerdings nicht für die dringend notwendige Arbeit in Kleingruppen.

Für Kleingruppenarbeit, Beratungsangebote, Schulungen und weitere zusätzliche Kurse und Angebote für Kinder, Jugendliche und Eltern ist eine Erweiterung um einen Schulungsraum mit nötiger EDV-Ausstattung und einem Cafébereich mit großzügiger Küchenausstattung sinnvoll.

Schon jetzt wird es oft sehr eng im offenen Treff, eine Arbeit in Kleingruppen oder beratende Gespräche mit Eltern oder Jugendlichen in ungestörter Atmosphäre ist derzeit nicht möglich. Für die Zubereitung und Einnahme von gesunden Speisen ist eine Küche mit entsprechenden Sitzgelegenheiten notwendig. Zudem kann hier ein Müttercafé zum Austausch der Mütter untereinander, aber auch mit pädagogischer Unterstützung, stattfinden.

Das Planungskonzept für die Maßnahme sieht neben einer räumlichen Erweiterung des Bestandsgrundrisses ebenso die neue Ausstattung (feste bzw. mobile Möblierung) der Innenräume vor. Die vorhandenen Räume des offenen Treffs sind veraltet und das Mobiliar bunt zusammengewürfelt. Die vorhandene Technik ist nicht mehr zeitgemäß und reparaturanfällig.

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C1 Entwicklungskonzept Wülfing (ehem. InHK)
C2 Brachflächenrevitalisierung ehemals Schürmann & Schröder
C3 Standortersteinschätzung Brachflächenrevitalisierung ehemals HPC

Bearbeitungszeitraum: ab 2019

Mit der Projektbezeichnung "Erneuerung der Textilstadt Wupperorte" beabsichtigt die Stadt Radevormwald ein Projekt im Rahmen der Regionale 2025 zu qualifizieren.

Das primäre Ziel der Erneuerung der Textilstadt Wupperorte ist das Anstoßen und Umsetzen eines ganzheitlichen städtebaulichen und strukturellen Erneuerungsprozesses der Textilstadt, der innerhalb von zehn Jahren abgeschlossen werden soll. Im Rahmen einer Kooperation der privaten und öffentlichen Partner soll die Investitionsbereitschaft der privaten Eigentümer unterstützt werden. Die bauliche Erneuerung geht einher mit einer Marketingkonzeption, die die Standorte bekannt macht als besondere Orte für Arbeit, Wohnen und für Freizeit/Tourismus.

In der Zeit der Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten sich mit den Firmen Hardt, Pocorny & Co., Peter Schürmann & Schröder und Johann Wülfing & Sohn drei Tuchfabriken in den Wupperorten an. Eingebettet in das enge Tal der oberen Wupper und umgeben von der bergischen Naturlandschaft bieten die Wupperorte heutzutage neben dem Charme der ehemaligen Tuchfabriken eine ganz besondere Raum-, Gestalt- und Naturqualität.

Zur Förderung dieses touristischen Potenzials ist die Anbindung der Textilstadt Wupperorte an das vorhandene (über)regionale Radwegenetz ein wesentlicher Baustein des gesamten Maßnahmenpaketes. Hierzu soll eine landschaftlich attraktive und zugleich reizvolle Radwegeverbindung von der Textilstadt Wupperorte an die Nordbahntrasse oder Schwarzbachtrasse in Wuppertal und an den Bergischen Panoramaweg in Hückeswagen geschaffen werden.

Die Verbindung nach Wuppertal bzw. über Hückeswagen zum Oberbergischen Kreis soll dazu beitragen, neues touristisches Potential zu erschließen.

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C4 Ökologische und städtebauliche Aufwertung Platz vor der Turnhalle/Färberstraße

Umsetzungszeitraum: ab 2022

Der Platz vor der Turnhalle ist heute im Wesentlichen eine vollständig versiegelte Fläche, die als Parkplatz bzw. als Umfahrung für den Bus genutzt wird. Darüber hinaus ist die Aufenthaltsqualität für Fußgängerinnen und Fußgänger (ins-besondere für Schülerinnen und Schüler) stark eingeschränkt.

Maßnahmen:
  • Entsiegelung der Platzfläche und ökologische Aufwertung der Fläche
  • Neuordnung der Parkflächen und der Bushaltestelle
  • Erhöhung der Aufenthaltsqualität für Nutzerinnen und Nutzer
  • Städtebauliche Aufwertung des Zugangs zur Turnhalle, zum Familienzentrum sowie zum angrenzenden Sportplatz.
Ziel ist es, einen attraktiven und ökologisch wertvollen Platz in den Wupperorten zu schaffen, der als Eingang zu den Angeboten der sozialen Einrichtungen klar erkennbar ist und zum Verweilen anregt, gleichzeitig aber die funktionalen An-forderungen weiterhin erfüllt (Bushaltestelle, Parkplätze für die Turnhalle).

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E1 Erweiterung Spielplatz Familienzentrum

Umsetzungszeitraum: ab 2019

Die Spielfläche gegenüber dem Kindergarten ist in einem entwicklungsbedürftigen Zustand. Die größere Rasenfläche südlich der Sporthalle ist ungenutzt.

Der Spielplatz soll durch Anschaffung moderner Spielgeräte/Sandkasten für Kinder, aber auch für ältere Menschen verbessert werden. Dazu sollen Sitzgelegenheiten für ältere Personen geschaffen werden (Stichwort: Mehrgenerationenplatz, Familienzentrum). Neben der allgemeinen Thematik "Verknüpfung von Alt und Jung" sollen ebenso Besucherinnen und Besucher mit Handicap die Möglichkeit bekommen, den Spielplatz bzw. seine Angebote/Elemente nutzen zu können.

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E6 Aufwertung und Umbau Sportplatz zu einer zeitgemäßen Sport- und Begegnungsstätte

Umsetzungszeitraum: ab 2019

Die vorhandene Sportanlage erfüllt bislang die Voraussetzungen für ein vielfältiges sportkulturelles Leben nicht:
  • die Tennenbeläge werden von Nutzern als riskant eingestuft (schmerzhafte Schürfwunden, Infektionsgefahr)
  • sportfachlich entsprechen Tennenplätze nicht mehr den aktuellen Anforderungen insbesondere aus sicherheitstechnischer Sicht.
Die Aufwertung und der Umbau des bestehenden Sportplatzes zu einer zeitgemäßen sowie vielfältig nutzbaren Sport- und Begegnungsstätte, die über Generationen und Geschlechter hinweg ein interessantes Sport- und Freizeitangebot bereit hält, würde einen starken Impuls für eine chancengleiche Entwicklung des Stadtteils geben, der Menschen zusammenführt und neue Perspektiven im Bereich der weichen Standortfaktoren entfaltet. Mit der Errichtung einer barrierefreien Tribünenanlage wird zum einen die allgemeine Aufenthaltsqualität auf der Sportanlage erhöht, zum anderen ermöglicht sie älteren und gehbehinderten Menschen an Sportveranstal-tungen passiv (Zuschauer, Familie) teilzunehmen.

Gleichzeitig erweitert sie die monofunktionelle Ausrichtung einer Sportstätte zu einem Standort für sportkulturelle Veranstaltungen.

Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern sollen die Möglichkeit haben, gleichzeitig Sport zu treiben, oder als Zuschauer daran teilzuhaben. Hierdurch entsteht ein Entfaltungs- und Entwicklungsangebot, bei dem über den Sport auch Wertevermittlung stattfinden wird. Soziale Barrieren (Einkommen, Sprache, Herkunft) sind bei sportlichen Aktivitäten deutlich weniger präsent als in vielen anderen Bereichen des Gemeinlebens.

Angesetzte Maßnahmen:
  • Errichtung einer barrierefreien Tribünenanlage
  • Neubeschichtung des Großspielfelds mit Kunststoffrasen
  • Neubeschichtung der Sprint-Laufbahn mit Kunststoff
  • Ergänzung um Spielgeräte für alle Generationen (und auch für Menschen mit Handicap)

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E7 Aufwertung Straße "Auf der Brede"

Umsetzungszeitraum: ab 2021

Im Rahmen der Förderprogramme sind flankierende Maßnahmen angesetzt, welche keinen konkreten Steckbrief erhalten, dennoch stellen diese Projekte wesentliche quartiersprägende Elemente (in diesem Fall im Bereich: Straßenraum) dar.

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E8 Freizeitanlage Obergrunewald, Zentrum für Freizeit, Sport und Geselligkeit

Umsetzungszeitraum: ab 2018

Im Rahmen der Förderprogramme sind flankierende Maßnahmen angesetzt, welche keinen konkreten Steckbrief erhalten, dennoch stellen diese Projekte wesentliche quartiersprägende Elemente (in diesem Fall im Bereich: Freiraum, Grünanlage) dar.

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F1 Ökologische Aufwertung Schulhof Grundschule

Umsetzungszeitraum: ab 2020

Das Schulhofgelände ist in großen Teilen mit Steinplatten versiegelt. Hier gibt es auch einige Absenkungen und mögliche Stolperstellen. Die Treppenanlagen, die die einzelnen Flächen verbinden, sind teilweise in einem maroden, aber aktuell nicht in einem aus statischen Gesichtspunkten gefährlichen Zustand. Die Treppenanlagen sind zudem nicht barrierefrei gestaltet. Das Amphitheater östlich des Schulhofgeländes ist in einem trostlosen verwitterten Zustand. Die Farbe auf den Steinanlagen ist kaum noch zu erkennen. Die angrenzende Rasenfläche oberhalb des Sportplatzes wird nicht genutzt.

Zur Entsiegelung von Teilen des Schulhofes sollen auflockernde Elemente im Boden und Grünflächen eingeplant werden. Die vorhandenen Absenkungen müssen beseitigt werden. Die Treppenanlagen müssen saniert bzw. erneuert werden. Dazu müssen barrierefreie Übergänge an den einzelnen Treppenanlagen hergestellt werden. Das Amphitheater soll erneuert werden. Die defekten Fugenstellen sind zu beseitigen, einzelne Stufen können in unterschiedlichen Farben gestaltet werden (z. B. regenbogenähnlich). Auf der angrenzenden freien Rasenfläche soll ein Schulgarten angelegt werden. Dies soll zum einen das betreffende Umfeld ökologisch aufwerten als auch der Schule Möglichkeiten einräumen, Schülern den Anbau von Pflanzen näherzubringen.

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F2 Energetische Optimierung Grundschule

Umsetzungszeitraum: ab 2022

Im Rahmen der Förderprogramme sind flankierende Maßnahmen angesetzt, welche keinen konkreten Steckbrief erhalten, dennoch stellen diese Projekte wesentliche quartiersprägende Elemente (in diesem Fall im Bereich: Gebäude) dar.

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Für weitere Informationen: Abschlussbericht Integriertes Handlungskonzept Wupperorte – Radevormwald als PDF-Download

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