Aktuelles

 

Präsentation

18.09.2017


Bürgerversammlung zum InHK Wupperorte in der Aula der Grundschule Wupper

Integriertes Handlungskonzept Wupperorte

Gliederung
  • Einstieg

    - Was ist ein Integriertes Handlungskonzept?
    - Warum ist ein Integriertes Handlungskonzept sinnvoll?

  • InHK Wupperorte

    - Aufzählung
    - Übersicht bisherige Beteiligungsveranstaltungen
    - Aufbau des InHK
    - Übersicht Maßnahmensteckbriefe
    - Vorstellung der Maßnahmensteckbriefe
    - Übersicht Maßnahmenplan
    - Unterscheidung der Maßnahmen

Was ist ein Integriertes Handlungskonzept?

Ein integriertes Handlungskonzept ist ein mehrjähriges, ressortübergreifendes Entwicklungskonzept für ein räumlich begrenztes, funktional zusammen-hängendes Quartier auf bestimmte Zeit. Es zeichnet sich durch abgestimmte, jeweils spezifisch ausgewählte Handlungsfelder und Projekte aus. Diese leiten sich aus der Analyse der Situation im Untersuchungsgebiet ab und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Zielerreichung.

Warum ist ein Integriertes Handlungskonzept sinnvoll?

Demografische Veränderungen, Herausforderungen der Globalisierung und des Klimawandels sowie soziale und ökonomische Rahmenbedingungen stellen viele Städte vor großen Herausforderungen und machen ein abgestimmtes ressortübergreifendes Handeln notwendig.
  • Integrierte Handlungskonzepte ermöglichen eine umfassende und kompetente Steuerung und damit eine aktive Rolle der Städte und Gemeinden beim Umgang mit der positiven Gestaltung ihrer Zukunft.

  • Integrierte Handlungskonzepte können städtebauliche, sozial-räumliche, ökologische und ökonomische Missstände und Anpassungserfordernisse für einen Stadtteil/Quartier aufzeigen und bearbeiten.

  • Viele Förderprogramme verlangen ein InHk als Grundlage für eine Förderung.

Bürgerbeteiligung bei der Erarbeitung des InHK Wupperorte

Datum Veranstaltung
29. März 2017 Auftaktveranstaltung Wülfing Museum
27. April 2017 1. Bürgerversammlung / Bedarfsermittlung
29. Juni 2017 2. Bürgerversammlung / Arbeitskreise zu den drei definierten Handlungsfeldern
Juni 2017 Als Ergänzung der Bürgerversammlung erfolgte eine Fragebogenaktion
August 2017 Engagierter Bürgerverein trifft sich ohne Beteiligung der Stadt
18. September 2017 Bürgerforum

Aufbau des InHK Wupperorte

  • 1. Einleitung

    1.1. Anlass und Aufgabenstellung
    1.2. Planungs- und Kommunikationsprozess
  • 2. Analyse Wupperorte

    2.1. Untersuchungsraum und siedlungsstrukturelle Einordnung
    2.2. Bevölkerungs- und Sozialstruktur
    2.3. Soziale Infrastruktur
    2.4. Städtebauliche Struktur und Wohnen
    2.5. Verkehrsstruktur
    2.6. Grün- und Freiflächenstruktur
    2.7. Umwelt und Stadtklima
    2.8. Wirtschaftsstruktur und Nahversorgung
  • 3. Zukünftige Entwicklung

    3.1. Stärken und Schwächen
    3.2. Handlungsprioritäten
    3.3 Entwicklungsziele
  • 4. Maßnahmen

    4.1. Maßnahmensteckbriefe
      4.1.1 Tabelle und Mitwirkung
      4.1.2 Soziale Infrastruktur
      4.1.3 Städtebauliche Struktur und Wohnen
      4.1.4 Mobilität
      4.1.5 Öffentlicher Raum
      4.1.6 Umwelt und Klima
    4.2. Kosten- und Finazplanung
  • 5. Handlungsempfehlung für die weiterte Umsetzung

    5.1. Organisationsstruktur
    5.2. Monitoring und Evaluation
    5.3. Beteiligung im Umsetzungsprozess und Verstetigung
    5.4. Vorläufige Gebietsabgrenzung
  • 6. Quellen

Übersicht Maßnahmen des InHK Wupperorte

Teilhabe und Mitwirkung Projekt (A1) Fortschreibung InHK
Projekt (A2) Projektmanagement
Projekt (A3) Quartiersmanagement
Projekt (A4) Verfügungsfonds für aktive Mitwirkung

Soziale Infrastruktur Projekt (B1) Konzeptstudie Begegnungsstätte
Projekt (B2) Anbau / Neubau / Umbau Begegnungsstätte (ggf. Ankauf / Rückbau)
Projekt (B3) Inhaltliche Erweiterung Kinder- und Jugendtreff Life (inkl. zusätzliche Stelle für Sozialarbeit)
Projekt (B4) Ausbau / Anbau Kinder- und Jugendtreff Life (Räumlichkeiten)
Projekt (B5) Aufsuchende Arbeit Jugendsozialarbeiter

Städtebauliche Struktur und Wohnen Projekt (C1) Entwicklungskonzept (ehem. Integriertes Handlungskonzept) Wülfing
Projekt (C2) Brachflächenrevitalisierung ehemals Schürmann & Schröder
Projekt (C3) Machbarkeitsstudie Brachflächenrevitalisierung ehemals HPC
Projekt (C4) Platz vor der Turnhalle Färberstraße

Mobilität Projekt (D1) Quartiersbus
Projekt (D2) Mitnahmebank
Projekt (D3) Car-Sharing/Ladestationen E-Autos/E-Bikes

Öffentlicher Raum Projekt (E1) Erweiterung Spielplatz Familienzentrum (Mehrgenerationen und Beachvolleyball)
Projekt (E2) Freiraumkonzept: Herstellung von Geh- und Radwegeverbindungen, Stärkung Erlebbarkeit und ökologische Aufwertung der Wupper
Projekt (E3) Herstellung von Geh- und Radwegeverbindungen, Stärkung Erlebbarkeit und ökologische Aufwertung der Wupper
Projekt (E4) Herstellung von Geh- und Radwegeverbindungen, Stärkung Erlebbarkeit der Wupper (Projekt der Regionale)
Projekt (E5) Sanierung Sportplatz
Projekt (E6) Aufwertung Straße Auf der Brede
Projekt (E7) Freizeitanlage Obergrunewald, Zentrum für Freizeit, Sport und Geselligkeit

Umwelt Und Klima Projekt (F1) Aufwertung, Entsiegelung, Schaffung von Barrierearmut Schulhof Grundschule (inkl. Schulgartenangebot)
Projekt (F2) Energetische Optimierung Grundschule

Unterscheidung der Maßnahmen

Die nachfolgenden Maßnahmen sind zu unterscheiden in
  • Originäre Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Wupperorte im ersten Umsetzungszeitraum (bis einschließlich 2022)

  • Langfristig umzusetzende Maßnahmen nach den ersten Umsetzungszeitraum (nach 2022)

  • Flankierende Maßnahmen, die zeitlich parallel erfolgen, jedoch über andere Förderzuwege gefördert werden.

Teilhabe und Mitwirkung
Projekt (A1) Fortschreibung InHK
 
  • Die Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes Wupperorte dient dazu, die bisherige Umsetzung zu analysieren und zu bewerten.

  • Fortschreibung sinnvoll, da zum einen nicht alle Maßnahmen innerhalb des Zeitraums abgearbeitet werden können und es zum anderen ggf. an neue Rahmenbedingen anzupassen ist.

  • Die Fortschreibung soll an einen externen Dienstleister vergeben werden.
Projekt (A2) Projektmanagement
 
  • Fachliche Begleitung durch das Projektmanagement ist zwingend erforderlich.

  • Projektmanagement soll bei der Umsetzung des InHK helfen, indem es Abläufe der Mittelabrufe und Dokumentation von Kostenänderungen überwacht.

  • wichtige Schnittstelle zwischen Technischem Bauamt, Sozialamt, Jugendamt, Hauptamt, Kämmerei und Bauverwaltungsamt.
Projekt (A3) Quartiersmanagement
 
  • Das Quartiersmanagement ist zuständig für die Aktivierung und Beteiligung der Akteure und Bewohner und wirkt bei der Umsetzung der Maßnahmen vor Ort mit. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören:
      ✓ Unterstützung der Projektleitung
      ✓ Betreuung von Projektpartnern
      ✓ Unterstützung und Aufbau des bürgerlichen Engagements
      ✓ Aufbau und Begleitung strategischer Netzwerke usw.

  • Das Quartiersmanagement soll die Umsetzung während des gesamten Projektzeitrums kontinuierlich begleiten.
Projekt (A4) Verfügungsfonds für aktive Mitwirkung
 
  • Verfügungsfonds soll Möglichkeit bieten, finanzielle Zuschüsse für Aktivitäten von Vereinen usw. zur Verfügung zu stellen und damit neue Möglichkeiten zur Realisierung von kleineren Projekten eröffnen bzw. erweitern.

  • Aktivierung der Bewohner sowie von Vereinen, Initiativen und Akteuren zur eigenen Umsetzung von Projekten und Aktionen, die zu einer Stärkung der Gemeinschaft, Ausprägung und Entwicklung einer Identität beitragen (z. B. Straßenfeste, Verschönerungsmaßnahmen im Straßenraum oder Projekte der Nachbarschaftshilfe).

Soziale Infrastruktur
Projekt (B1) Konzeptstudie Begegnungsstätte
  Ausarbeitung einer vertiefenden Machbarkeitsstudie durch ein externes Fachbüro zur Klärung folgender Punkte:
  • Abfrage konkreter Bedarfe und Überprüfung der Realisierbarkeit

  • Erarbeitung eines Raumprogramms, das die Raumbedarfe der verschiedenen Akteure abbildet

  • Klärung der Standort- und Organisationsfrage

  • Schaffung von Übergangslösungen bis zur „Verwirklichung“ einer Begegnungsstätte
Projekt (B2) Anbau / Neubau / Umbau Begegnungsstätte (ggf. Ankauf / Rückbau)
  Die in der Konzeptstudie erarbeitet Begegnungsstätte soll durch Ankauf/ Umbau bzw. Neubau baulich realisiert werden.
Projekt (B3) Inhaltliche Erweiterung Kinder- und Jugendtreff Life (inkl. zusätzliche Stelle für Sozialarbeit)
  Zusätzliche Stelle für einen weiteren Sozialarbeiter im Jugendzentrum schaffen, um das bestehenden Angebot auch inhaltlich erweitern zu können.
Projekt (B4) Ausbau / Anbau Kinder- und Jugendtreff Life (Räumlichkeiten)
 
  • Bauliche Erweiterung des Jugendtreffs um zwei weitere Räume, um der Anzahl der betreuten Kinder gerecht zu werden und Räume für neue Angebote zu schaffen

  • Renovierung und Neuausstattung der vorhandenen Räume
Projekt (B5) Aufsuchende Arbeit Jugendsozialarbeiter
  Durch die Einstellung eines weiteren Sozialarbeiters sollen die Jugendlichen erreicht werden, die Fördermöglichkeiten nicht aktiv aufsuchen, um Präventionshilfen gegen Jugendarbeitslosigkeit, Sucht, Extremismus usw. leisten zu können.

Städtebauliche Struktur und Wohnen
Projekt (C1) Entwicklungskonzept Wülfing / Flankierende Maßnahme
  Die Bedeutung des Standortes Wülfing für die Wupperorte und die Region ist unstrittig. Im Rahmen eines Entwicklungskonzeptes soll hier funktional, baulich und organisatorisch die nachhaltige künftige Nutzung insbesondere der städtischen Gebäude und Flächen erarbeitet werden (wird wegen der regionalen Bedeutung im Rahmen der Regionale 2025 weiter qualifiziert)
Projekt (C2) Brachflächenrevitalisierung ehemals Schürmann & Schröder / Flankierende Maßnahme
  Gemeinsam mit Flächen.Pool.NRW und dem Investor ist die bedarfsgerechte und zukunftsfähige Sicherung und Entwicklung des Einzelhandelsstandortes Vogelsmühle der wichtigste Projektinhalt.
Projekt (C3) Standortersteinschätzung ehemals HPC / Flankierende Maßnahme
  Im Rahmen einer „Standortersteinschätzung“ klärt Flächen.Pool.NRW ggf. die möglichen Chancen und Risiken eines städtischen Engagements als Grundlage für weitere politische Entscheidungen.
Ziel: Arbeitsplätze durch neue Gewerbeflächen in den Wupperorten schaffen
Projekt (C4) Platz vor der Turnhalle Färberstraße / Realisierung langfristig geplant
  Der Platz vor der Turnhalle und vor dem Sportplatz in der Färberstraße weist keinerlei Aufenthaltsqualität auf. Langfristig soll diese geschaffen und der Platz zusätzlich ökologisch aufgewertet werden.

Mobilität
Projekt (D1) Quartiersbus
  Verbesserung der Mobilität durch Einrichtung eines Quartiersbusses zur Verbindung der Ortsteile der Wupperorte und Sicherung des Binnenverkehrs
  • Förderung möglicherweise als Pilotprojekt das über Nahverkehrskonzept des Kreises
Projekt (D2) Mitnahmebank
  Mitnahmebänke sind eine Mobilitätshilfe von Bürgern für Bürger. Sie zielen auf ein gemeinschaftliches Handeln, indem mobile Menschen ihre nicht mobilen Mitmenschen unterstützen.
  • Ermittlung und Festlegung sinnvoller Standorte

  • Aufbau von Mitnahmebänken an den definierten Standorten

  • Öffentlichkeitsarbeit
Projekt (D3) Mitnahmebank
  Verbesserung der Mobilität durch Schaffung flexibler, von einem starren Fahrplan unabhängiger, Angebote
Projekt ist noch weiter zu qualifizieren

Öffentlicher Raum
Projekt (E1) Erweiterung Spielplatz Familienzentrum (Mehrgenerationen und Beachvolleyball)
Projekt (E2) Erweiterung Spielplatz Familienzentrum (Mehrgenerationen und Beachvolleyball)
 
  • Schaffung eines barrierefreien Spielangebotes für Menschen aller Altersschichten und Nationalitäten. (Anschaffung moderner Spielgeräte, Sitzgelegenheiten für ältere Personen)

  • Errichtung eines Beachvolleyball-Feldes auf der Rasenfläche südlich der Sporthalle. (Nutzung durch Sportverein, Schule, Jugendtreff, Jugend allgemein)
  Freiraumkonzept: Herstellung von Geh- und Radwegeverbindungen, Stärkung Erlebbarkeit und ökologische Aufwertung der Wupper
  Es wird eine Konzeption erarbeitet, die aufbauend auf einer detaillierten Bestandsaufnahme ermittelt, ob und wie das lokale und regionale Rad- und Fußwegenetzt verbessert und ausgebaut werden kann. Dabei gilt es die Wupper sowohl erlebbar zu machen als auch ökologisch aufzuwerten.
Projekt (E3) Herstellung von Geh- und Radwegeverbindungen, Stärkung Erlebbarkeit und ökologische Aufwertung der Wupper
  Die Verbindungs- und Vernetzungsmaßnahmen aus dem freiraumplanerischen Konzept sollen aufgegriffen und umgesetzt werden.
Projekt (E4) Erstellung von Geh- und Radwegeverbindungen
  Auf lokaler Ebene wird ein Baustein des Freiraumkonzeptes umgesetzt. Im Rahmen der Regionalen 2025 werden ggf. regionale Verbindungen ausgebaut.
Projekt (E5) Sanierung Sportplatz
 
  • Schaffung einer familienfreundlichen Begegnungsstätte unter dem Oberbegriff „Sport“:
      ✓ Errichtung einer Boulebahn
      ✓ Errichtung einer barrierefreien Tribünenanlage
      ✓ Neubeschichtung des Großspielfelds mit Kunststoffrasen
      ✓ Neubeschichtung der Sprint-Laufbahn mit Kunststoff
Projekt (E6) Aufwertung Straße Auf der Brede
  Auf der Grundlage des Straßenkatasters ist nach dem Stand der derzeitigen Haushaltsplanung vorgesehen, die Straße „Auf der Brede“ im Jahr 2021 zu sanieren.
Projekt (E7) Freizeitanlage Obergrunewald, Zentrum für Freizeit, Sport und Geselligkeit/ Flankierende Maßnahme
  Gefördert als LEADER-Projekt wir u. a. einer der vier vorhandenen Tennisplätze in ein Multifunktionsspielfeld für Soccer, Fußball, Volleyball, Basketball, Hockey und viele andere Ballsportarten umgebaut.
Ein weiterer der vorhandenen vier Tennisplätze wird zu einem Sandspielfeld für Beach-Volleyball, Beach-Fußball, Beach-Handball oder andere Spielarten im Sand umgestaltet.

Umwelt und Klima
Projekt (F1) Aufwertung, Entsiegelung, Schaffung von Barrierearmut Schulhof Grundschule (inkl. Schulgartenangebot)
 
  • Ökologische Aufwertung durch Entsiegelung von Teilen des Schulhofes

  • Sanierung der Treppenanlage

  • Aufwertung Amphitheater

  • Anlegung eines Schulgartens
Projekt (F2) Energetische Optimierung Grundschule Realisierung langfristig geplant
  Dämmung der Gebäudehülle und Austausch von Fenster- und Türanlagen.
  • Diese Maßnahme ist noch nicht exakt beschrieben.



Nachfolgend die komplette Präsentation als PDF-Download.

Präsentation Bürgerversammlung zum InHK Wupperorte in der Aula der Grundschule Wupper - 18.09.2017


Ansprechpartner für die Quartiersentwicklung der Wupperorte sind:
Beate Fiedler,Projektkoordinatorin des Oberbergischen Kreises
Telefon: 02261 88-6809
e-Mail beate.fiedler@obk.de

Burkhard Klein, Projektkoordinator der Stadt Radevormwald
Telefon: 02195 606-205
e-Mail burkhard.klein@radevormwald.de
 
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